Der Startschuss zur Verbesserung der Klimabilanz ist in Berlin gefallen

 

Das hört sich nicht nur „grün“ an sondern rechnet sich auch: so wird für neu errichtete Biomasseanlagen von 5 bis 100 kW 2016 eine Förderung gewährt, wenn dabei eine veraltete, ineffiziente Heizungsanlage ausgetauscht wird.

 

Die Bundesregierung stellt seit 2016 für den Ausbau der erneuerbaren Wärme im Marktanreizprogramm zusätzliche Mittel bereit. Ziel der Bundesregierung ist es, den Austausch ineffizienter Heizkessel zu beschleunigen. Nach dem Motto: schnelle Trennung von dem „alten Kessel“ – als Wegbereiter für mehr umweltschonender Technik.

 

Auf Grundlage der ergänzenden Richtlinie zum sogenannten Marktanreizprogramm (MAP) wird die Förderung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt damit 2016 weiter erhöht.

 

Mit der verbesserten Förderung soll der Anteil erneuerbarer Wärme auf 14 % im Jahr 2020 gesteigert werden.

Aus dem MAP können in Bestandsgebäuden neu errichtete, besonders effiziente und emissionsarme Pellet-, Hackschnitzel- und Scheitholzkessel gefördert werden:

Pelletöfen

Pelletkessel

Pelletkessel mit Pufferspeicher (min. 30l/kW)

Scheitholzvergaserkessel

Hackschnitzelheizungen

 

Zudem kann eine Innovationsförderung (für Anlagen mit Partikelfilter bzw. Brennwerttechnik) und eine Zusatzförderung als Kombinationsbonus (u. a. bei Kombination mit Solarkollektoranlagen oder Wärmepumpe bzw. Einbindung Wärmenetz) oder als Gebäudeeffizienzbonus und für Optimierungsmaßnahmen beantragt werden.

 

In Neubauten errichtete Biomasseanlagen können im Rahmen der Innovationsförderung einen Zuschuss in Höhe der Basisförderung erhalten. Das Geld ist der Anreiz und zur Gleich die beste Investition für eine umweltschonende Zukunft, von der auch unsere Kinder profitieren werden.