Die Kunst, Ihren Geldbeutel zum Strahlen zu bringen

 

Wie so oft im Leben ist ein genauer Blick und Analyse im Vorfeld besser als teure Nachsicht mit Folgen. Deshalb sollte vor einer Entscheidung genau geprüft werden, ob sich das eigene Haus für die Errichtung einer solarthermische Anlage überhaupt eignet. Schließlich trägt nicht jedes Dach die zusätzliche Last einer Kollektorfläche und nicht jeder Heizungskeller bietet ausreichend Platz für den Kombispeicher. Zu guter Letzt ist auch nicht immer eine ideale Ausrichtung der Anlage möglich, damit diese tatsächlich effizient arbeiten kann. Alles Punkte, die wir gerne für Sie unter die Lupe nehmen.

 

Neigung

Die Neigung der Kollektoren ist neben ihrer Ausrichtung für die Energieausbeute einer solarthermischen Anlage von Bedeutung. Die maximale Ausbeute wird erreicht, wenn die Sonnenstrahlen senkrecht in einem Winkel von 90 Grad auf die Kollektorfläche treffen. Da dies aufgrund der Bewegung der Sonne nicht zu jedem Zeitpunkt realisiert werden kann (es sei denn, die Kollektoren werden zweiachsig der Sonne nachgeführt), ergibt sich je nach Anwendung ein optimaler Neigungwinkelbereich. Dieser liegt für die Trinkwassererwärmung

zwischen 30-50 Grad, für die Heizungsunterstützung zwischen 45-70 Grad.

 

Ausrichtung

Die Ausrichtung der solarthermischen Anlage, bzw. der Kollektorfläche nach Süden verspricht, unabhängig von der Neigung, die höchsten Erträge. In vielen Fällen ist es aus bautechnischen Gründen jedoch nicht möglich, diese Optimalausrichtung zu realisieren. Abweichungen bis zu maximal 30 Prozent nach Osten oder Westen sind allerdings unbedenklich und gehen mit Ertragseinbußen von nur rund 5 Prozent einher. Kompensieren lässt sich dieser Verlust relativ einfach durch eine leicht größere Kollektorfläche.

 

Fazit: Jede bauliche Unzulänglichkeit kann also mit Erfahrung und Technik fast komplett kompensiert werden. Das sorgt für „sonnige Erträge“