Aktuelles

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Wir hatten auf unserer Facebook-Seite ein Gewinnspiel gestartet, bei welchem durch eine Abstimmung an drei versch. Einrichtungen / Vereine Spenden vergeben wurden.

Die Anteilnahme war sehr groß und so kam es dann zu folgendem Ergebnis:

  1. Platz: Spielplatz Gutenzell-Hürbel (Die Elterninitiative stemmt den Großteil der Kosten selber und ist auf Spenden angewiesen, um den Spielplatz schnellstmöglich zu errichten)
  2. Platz: AllgäuStift Rosenpark Kirchdorf – mit dem Geld möchte die Einrichtung ein Hochbeet errichten, sodass auch Personen, die an den Rollstuhl gebunden sind Gartenarbeit verrichten können, wenn sie möchten
  3. Platz: ECDC Memmingen Nachwuchs

Am Freitag 21.05.2021 waren die drei Zuständigen der jeweiligen Einrichtung bei uns zu Besuch um den Gewinn entgegen zu nehmen.

Die Firma Höflmeir unterstützt auch in diesen schwierigen Zeiten unseren lokalen Eishockeyverein.

Zumindest meteorologisch hat der Winter in Deutschland schon begonnen. Die Temperaturen purzeln, der erste Schnee ist da. Doch mit Winterspaß ist wegen des Corona-Lockdowns in diesem Jahr nicht viel. Da man dadurch zwangsläufig viel Zeit zu Hause verbringt, laufen die Heizungen vielfach wieder auf Anschlag. Dabei werden viele Fehler gemacht, die täglich nicht nur jede Menge Energie, sondern auch Geld kosten. Idowa hat deshalb bei einem Experten nachgehakt:
Dipl.-Ing. Jörg Schütz. Er ist Geschäftsführer Technik beim Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Bayern.

Herr Schütz, viele Menschen stellen ja Möbelstücke oder andere Gegenstände vor ihre Heizkörper. Wieso sollte man das eher nicht machen?

Jörg Schütz: Heizkörper arbeiten nach zwei Prinzipien der Wärmeabgabe, mit Abstrahlung und Luftzirkulation. Beides wird zum Beispiel durch eine Couch oder einen Vorhang direkt vor dem Heizkörper sehr eingeschränkt. Das hat mehrere Folgen. Dort kommt es zu einem Wärmestau, die warme Luft kann sich im Raum nicht gut verteilen und nicht vollständig genutzt werden. Die Heizwärme geht dann insbesondere bei schlecht gedämmten Wänden nach außen verloren. Wegen der fehlenden Luftzirkulation durch den Wärmestau wird außerdem der Heizkörperthermostat in seiner Funktion behindert und regelt den Heizkörper herunter, ohne dass das Zimmer richtig warm ist.


Die Heizung über Nacht oder tagsüber, wenn niemand im Haus ist, ganz ausschalten. Ist das ratsam? Viele Leute denken ja, dadurch würde man Energie und damit auch Geld sparen…

Jörg Schütz: Man sollte die Wohnung bei Abwesenheit nicht zu sehr auskühlen lassen. Die Absenkung kann durch die danach benötigte nicht unerhebliche Energie zum Hochheizen sogar unwirtschaftlich sein. Je nach Gebäudedämmung besteht dort bei zu großer Abkühlung der Oberflächen nach außen die Möglichkeit eines Feuchtfilms, der zu Schimmel führen kann. Weniger wie Stufe 2 sollte die Einstellung am Thermostatkopf bei Abwesenheit nicht sein.

Wie sollte das richtige Verhältnis zwischen Heizen und Lüften sein?

Jörg Schütz: Das regelmäßige Lüften ist wichtig, um die Luftfeuchtigkeit im Raum durch Personen, Kochen, Duschen oder ähnlichem wegen der Schimmelproblematik herabzusetzen. Mehrere Male am Tag, je nach Feuchtebelastung, sollte man fünf bis zehn Minuten mit zwei offenen Fenstern querlüften. Insbesondere im Winter bekommt man zwar kalte, aber in der Regel trockene Luft in die Räume. Die Heizkörperthermostate werden während des Lüftens geschlossen. Beim Dauerlüften mit gekippten Fenstern geht bei geöffnetem Heizkörperventil zu viel Energie direkt nach draußen verloren.

Wäsche auf der Heizung trocknen lassen…
Wie sieht es denn mit frisch gewaschener Wäsche aus, die man auf dem Heizkörper trocknen lässt. Wirkt sich das negativ auf die Heizleistung aus?

Jörg Schütz: Wäsche auf dem Heizkörper hat zwei Effekte. Der Heizkörper ist in seiner Funktion behindert und die Luftfeuchtigkeit im Raum steigt eventuell zu sehr an. Wenn man die Feuchtigkeit nicht aus dem Raum bringt, sammelt sie sich an den kältesten Stellen im Gebäude, zum Beispiel an Fenstern, ungeheizten Räumen, schlecht gedämmten Wänden oder Ecken.

Welcher Temperatur entsprechen eigentlich die jeweiligen Zahlen auf dem Thermostat?

Jörg Schütz: Zwischen den einzelnen Zahlen besteht circa 4 Grad Celsius Temperaturunterschied. Stufe 1 bedeutet 12 Grad Celsius, Stufe 2 bedeutet 16 Grad Celsius, Stufe 3 bedeutet 20 Grad Celsius, Stufe 4 bedeutet 24 Grad Celsius und Stufe 5 demnach 28 Grad Celsius. Die meisten Heizkörperthermostate, zum Beispiel in Wohn- und Kinderzimmer, in der Küche oder im Esszimmer, sind auf Stufe 3 eingestellt. Im Bad bietet sich Stufe 4 an.
“Thermostat auf volle Pulle leert den Geldbeutel”

Es gibt ja genügend Menschen, denen ständig kalt ist. Aber wie wirkt sich das auf die Heizleistung aus, wenn der Heizkörper die ganze Zeit über komplett aufgedreht ist?

Jörg Schütz: Wie gesagt entspricht Stufe 5 am Thermostat etwa 28 Grad Celsius. Der Heizkörper versucht also ständig diese Raumtemperatur zu erreichen, das ist sehr unwirtschaftlich. Man sagt, eine 1 Grad Celsius höhere Raumtemperatur kostet circa 6 Prozent mehr Energie. Es bringt übrigens auch nichts, den kalten Heizkörper auf Stufe 5 aufzudrehen. Man heizt nicht schneller, sondern nur länger. Fazit: Thermostat auf „volle Pulle“ leert den Geldbeutel.

Sollte man jeden Raum idealerweise gleich beheizen? Oder gibt es Räume, zum Beispiel das Badezimmer, in dem mehr Feuchtigkeit besteht, in denen man anders heizen sollte?

Jörg Schütz: Es liegt natürlich immer an jedem einzelnen, wie die Einstellungen an der Heizung für ihn am besten passen. Aber es gibt die gebräuchlichen Circa-Werte, mit denen eine Heizung üblicherweise betrieben wird. Da wären 15 Grad Celsius im Flur, Wohnzimmer, Kinderzimmer und Esszimmer, Küche mit 20 Grad Celsius, im Bad 24 Grad Celsius und im Schlafzimmer 16 bis 18 Grad Celsius. Ehrlicherweise muss man auch sagen, dass man in der kalten Jahreszeit im Wohn- und Kinderzimmer aus Komfortgründen auch mal etwas darüber liegen kann. Dasselbe gilt für die Zeit der Benutzung des Bades.

Es besteht ja so die gängige Meinung, dass man nicht gleichzeitig heizen und lüften sollte. Ist das korrekt oder ein Irrglaube?

Jörg Schütz: Das ist korrekt. Wie schon gesagt, Stoßlüften bei geschlossenen Heizkörperventilen, Fenster schließen und Heizkörper zum Beispiel wieder auf Stufe 3 stellen.

Hätten Sie noch einen Tipp zum Schluss, wie man Problemen mit der Heizung am besten vorbeugt?

Jörg Schütz: Heizungen müssen regelmäßig gewartet werden. Wenn die Heizung in die Jahre gekommen ist, gibt es seit Anfang des Jahres 2020 hochinteressante Förderungen in Form von Zuschüssen, also Bargeld für eine neue energiesparende Heizung. Die Frage, wie es mit den Förderungen weitergeht, stellt sich immer. Deswegen sollte man diese Möglichkeiten mit einer Fachfirma prüfen und sich beraten lassen.

Presseinformation

Firma Höflmeir GmbH
jetzt „Fachbetrieb für senioren- und behindertengerechte Installation“
Vielfältiges Programm für Sanitärinstallationsbetriebe

Iserlohn / Berkheim. „Fachbetrieb für senioren- und behindertengerechte Installation“ – so darf sich seit vergangener Woche die Firma Höflmeir aus Berkheim nennen. Der Betrieb kann ab sofort ein besonderes Logo verwenden, mit dem er gegenüber seinen Kunden, Bauträgern, Architekten, Wohnungsgesellschaften und Krankenkassen seine Fachkompetenz für diesen speziellen Arbeitsbereich deutlich macht.

Zwei Tage lang nahm das Unternehmen gemeinsam mit weiteren Fachbetrieben aus ganz Deutschland an dieser speziellen Schulung zum “Fachbetrieb für senioren- und behindertengerechte Installation” teil, die von der GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik® in Kooperation mit dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) durchgeführt wird.

Während des Seminars wurden alle Inhalte vermittelt, die für eine komfortable, attraktive und sichere Badgestaltung für die „Generation 50plus“ wichtig sind. Ergänzt wurde das Angebot durch Informationen zur behindertengerechten Badgestaltung. 

Dabei reichte das Themenspektrum von einschlägigen DIN-Vorschriften über Informationen zu altersbedingten Einschränkungen und Krankheitsbildern bis hin zu konkreten Planungshinweisen. Ein besonderer Schwerpunkt der Schulung lag darin, den Blick der Handwerker nicht nur auf das Bad zu richten, sondern ihnen eine ganzheitliche Sichtweise für die Probleme älterer Menschen innerhalb der gesamten Wohnung zu vermitteln. Denn wer im Alter ein selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden führen möchte, der trifft keineswegs nur im Badezimmer, sondern oftmals bereits an der Wohnungstür auf Schwierigkeiten.

Auf großes Interesse im Rahmen der Schulung stieß die Frage, wer im Falle eines nötigen Umbaus die Kosten für die anfallenden Installationsarbeiten trägt. Die Handwerksbetriebe konnten feststellen, dass die Rechnung nicht immer nur durch den Kunden selbst übernommen werden muss, sondern dass – unter bestimmten Voraussetzungen – weitere Kostenträger in Frage kommen können. Von Bedeutung sind dabei vor allem die Pflegekassen sowie die aktuellen Förderprogramme der KfW.

„Wir bieten den Seminarteilnehmern mit dieser Qualifizierungsmaßnahme ein Höchstmaß an Wissen über einen immer wichtiger werdenden Tätigkeitsbereich“, so GGT-Geschäftsführerin Martina Koepp. „Dabei ist zu berück-sichtigen, dass die ‚Generation 50plus’ keineswegs alt oder krank, sondern sehr vital ist und mitten im Leben steht. Es besteht bei dieser im Allgemeinen sehr kritischen Zielgruppe durchaus die Bereitschaft, Investitionen vorzunehmen – wenn Komfort, Qualität und Nutzen des Angebots erkennbar sind.“

Für den Handwerker bedeutet dies, dass er im privaten Bereich gefragt ist, um individuelle, benutzerfreundliche und sichere Lösungen zu schaffen. Darüber hinaus besteht durch gesetzliche Regelungen (z. B. Behindertengleichstellungsgesetz) auch bei öffentlichen Einrichtungen der Bedarf, diese für jedermann barrierefrei zu gestalten.

Weitere Schulungen zum “Fachbetrieb für senioren- und behindertengerechte Installation” finden regelmäßig im Deutschen Zentrum Gerontotechnik® in Iserlohn statt. Informationen gibt es bei der GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik® mbH, Max-Planck-Straße 5 in 58638 Iserlohn oder auf der Internetseite www.gerontotechnik.de 

Wer sich für das Thema interessiert – ob privat oder beruflich – kann in Iserlohn eine große Dauerausstellung mit empfehlenswerten Lösungen unter dem Motto „Wohnen ohne Grenzen“ besuchen und sich beraten lassen. Der Eintritt ist frei. Eine telefonische Anmeldung unter 02371/9595-0 ist notwendig.

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